Haus Tacke

Johannes Götz und Guido Lohmann

Projektangaben

Warum wurde das Material gewählt?

Eine für das Münsterland ortstypische Wahl der Materialien war entscheidend.

Was macht den Materialeinsatz besonders?

Besonders ist die handwerkliche Präzision im Umgang mit den Materialien und die maßstabsgetreue Detailierung, wie sie Beispielsweise bei den Terrassenbänken zu finden ist.

Welche besondere Qualität erzielt das Material?

Durch den Einsatz des gewählten Materials erhält der Baukörper eine angemessene Statur, die das Ziel das Haus zu „erden“ umzusetzen vermag und es gleichzeitig in eine ausgewogene, selbstverständliche Beziehung zum Grundstück setzt.

Projektbeschreibung

Zu Beginn des Projektes war weniger das umzubauende Haus kennzeichnend als vielmehr der parkartige Garten. Das Haus präsentierte sich in dieser Umgebung als im Maßstab zu groß geratener Bungalow auf einem zu kleinen, allseitig aufgeschütteten „Hügel“.
Die erste Entwurfsentscheidung bestand darin die Statur des Gebäudes und dessen Verhältnis zum Grundstück zu verbessern und im Ergebnis teilweise als zweigeschossiges „geerdetes“ Haus in Erscheinung treten zu lassen.
Die zweite Entscheidung war die Proportion des Wohnzimmers zu korrigieren. Die Decke wurde am Rand der Terrasse abgeschnitten und durch ein raumhaltiges Mauergebäude mit 4,5 m lichter Höhe ersetzt. Diese Raumschicht bildet eine großzügige Loggia-artige Schwelle zur Terrasse.
Durch die Bauwerksüberhöhung erhält die Terrasse eine fast städtisch wirkende Fassung. Diese Wirkung wird durch an den Wänden errichtete Steinbänke verstärkt.
Die neue Gebäudehülle besteht aus Wittmunder Klinker sowie in Teilbereichen aus Muschelkalk.

Materialien

Wittmunder Klinker
Wittmunder Klinker

Muschelkalk

Kategorien

Materialklasse:

Unternehmen

Johannes Götz und Guido Lohmann
Hardtstraße 8
50939 Köln
Deutschland
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Fotograf: Jan Kraege

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