Modifikation von Biokunststoffen für Design- und Architekturanwendungen
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Firmenangaben

Dr. Carmen Köhler-Hammer
Wagenburstr. 22
70184 Stuttgart
Deutschland
 

Materialität

Materialklasse Kunststoff
Werkstoff 1 Polymere künstl.
Warengruppe Akustikelement

Klassifizierung

Produkt Modifikation von Biokunststoffen für Design- und Architekturanwendungen
Code 17686-01
Anwendungsklasse 1 Akustik & Schallschutz
Anwendungsklasse 2 Wand & Decke

Formale Eigenschaften

Lieferform Individuell
 

Sinnliche Eigenschaften

Lichtdurchlässigkeit transluzent
Festigkeit hart
Oberflächenstruktur gelocht
Bearbeitung gegossen
Farbe Einzelfarbe
Glanzgrad matt
Spezial Akustikmodull aus selbstverlöschendem Polylactid (PLA)

Mechanische Eigenschaften

Stabilität formstabil
Abrieb kratzfest

Ökologische Eigenschaften

Recyclinganteil ja, aber undefiniert
nachwachsend schnell nachwachsend
 

Beschreibung

Teilnahme am materialPREIS 2016 in der Kategorie STUDIE mit folgender eingereichter Beschreibung: Biokunststoffe, die auf der Basis von nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden, finden zunehmend in langlebigeren Produkten, wie beispielsweise Interiorbauteilen von Fahrzeugen Anwendung. Um eine Anwendung biobasierter Kunststoffe in der Architektur zu ermöglichen, müssen diese vor allem hinsichtlich des Brandverhaltens modifiziert werden. In der Dissertationsschrift wird die beispielhafte Modifikation von Polylactid (PLA) für eine Innen- und für eine Fassadenanwendung dokumentiert. Hierbei galt es die Vorzüge von Biokunststoffen, wie die Lichtdurchlässigkeit oder die freien Formbarkeit im Vergleich zu anderen Werkstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen zu akzentuieren. Für den Prototyp eines mikroperforierten, transluzenten Akustik-Moduls wurde PLA hinsichtlich des Brandverhaltens und der Wärmeformbeständigkeit so modifiziert, dass ein selbst verlöschender Werkstoff entsteht, der Temperaturen von ca. 79°C standhalten kann und zu 92% biobasiert ist. Das spritzgussfähige Material wurde im Rahmen eines Forschungsprojektes für die Firma nimbus entwickelt. Parametrische Planungsmethoden führen zunehmend zu Gebäuden mit doppelt gekrümmten Geometrien. Dem gleichzeitigen Wunsch diese freien Formen nachhaltig zu materialisieren, stehen kaum Bauprodukte gegenüber. Ergebnis der beispielhaften Modifikation für eine Fassadenanwendung ist ein cremefarbenes, selbst verlöschendes Polylactid, das zu thermoverformbaren Platten für die Fassadenbekleidung extrudiert werden könnte. Witterungstests zeigen die Eignung des opaken PLAs für den Außeneinsatz.

 
Alle Angaben ohne Gewähr
 
 
 
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