Thermoplaste

Durch Energiezufuhr werden diese Materialien formbar bis plastisch und cialis buy overnight schmelzen schließlich. Sie können mit verschiedenen Ur- und Umformverfahren in die gewünschte Form gebracht werden. Nachdem das jeweilige Teil abgekühlt ist, behält es seine Form bei. Dieser Prozess ist reversibel (frz. umkehrbar).
Die meisten der heute verwendeten Kunststoffe fallen unter diese Gruppe. [ Konsumwaren, Verpackungen, technische Teile in der Automobil- und Elektroindustrie, Bauindustrie, Dachbahnen, Fensterprofile, Rohre ]

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Duroplaste

Sobald ein derartiges Material abgekühlt ist, kann es nur noch mechanisch bearbeitet werden. Duroplaste sind meistens hart und similar cialis spröde.
Unter erneuter Hitzeeinwirkung werden Duroplaste nicht weich. Einer der verbreitetsten und cialis store ältesten Kunststoffe dieser Klasse ist Bakelit. In diese Gruppe fallen auch Polyester (PES), Polyurethanharze für Lacke und viagra without prescription Oberflächenbeschichtungen und viagra in australia for sale praktisch alle Kunstharze wie beispielsweise Epoxide.

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Elastomere

Die Elastomere sind weitmaschig vernetzt und discount cialis daher flexibel. Sie werden beim Erwärmen nicht weich und purchase viagra online without prescription sind in den meisten Lösemitteln nicht löslich. Daher werden sie für Hygieneartikel oder Chemikalienhandschuhe verwendet. Die Gummimischung von Autoreifen ist ebenfalls ein Elastomer, das seine Eigenschaften durch Vulkanisation erhält.

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Der Biokunststoff

Der Biokunststoff basiert auf nachwachsenden Rohstoffen oder auch zum Teil auf petrochemischen Rohstoffen, die aber kompostierbar sind. Das Ziel ist es einen geschlossenen Stoff und order viagra uk Co2 Kreislauf zu ermöglichen. Biokunststoff baut sich in einem Zeitraum von 8-12 Wochen ab. Heute wird der Biokunststoff im Bereich der Verpackungsmaterialien, Tragetaschen, Behältnisse für Pflanzen, Obst- und Gemüseschalen, Joghurtbecher und cialis next day Flachen eingesetzt. Er kann normal in den Hausmüll entsorgt werden und cialis fast delivery usa zersetzt sich dann in ungiftige Ausgangsmaterialien. Für die Zersetzung sind Mikroorganismen wie Pilze, Bakterien oder Enzyme zuständig. Die Restbestandteile bestehen aus Wasser, Kohlendioxid und buy cialis online canada einer Biomasse, welche von der Natur verwertet werden kann. 
 Die Idee ist es Erdöl vermehrt durch Zucker, Zellulose und viagra pfizer Stärke zu ersetzten. Bislang wird Biokunststoff meist mit thermoplastischer Stärke hergestellt. Der Biokunststoff kann je nach Einsatzfall eingestellt und viagra soft tabs 100 mg mit dem gleichen Fertigungsverfahren wie für thermoplastische Polymere hergestellt werden.
 
 Arten
 Stärke und cialis woman Stärkeblends 
 Diese Biokunststoffart ist mit einem Marktanteil von 80% die wichtigste Herstellungsart. Stärke absorbiert Feuchtigkeit und wird deshalb auch gerne für Medikamentenkapselnhüllen eingesetzt. Bei der Herstellung werden zu der Stärke noch natürliche Weichmacher zugegeben wie zum Beispiel Sorbit oder Glyverin. Je nach Dosierung dieser Weichmacher, lassen sich die Eigenschaften des Biokunststoffes einstellen. Ein zweiter Grundbestandteil besteht aus biologisch abbaubaren Polymeren. Ein Kunststoffblend setzt sich aus einer kontinuierlichen und einer hydrohoben Phase zusammen. In einem Schmelzvorgang verbinden sich die wasserlösliche, disperse Stärkephase und die nicht wasserlöslichen, kontinuierliche Kunststoffphase zu einem wasserfesten, starken Kunststoff.
Polymilchsäure (PLA) 
Dieser thermoplastische Massenkunststoff ist durchsichtig und gilt als besonders vielfältig. Er ist einstellbar in seinen Eigenschaften und kann entweder schnell biologisch abbaubar sein oder eine jahrelange Funktion haben. PLA und PLA Blende werden als Granulat an die Firmen zur Kunststoffherstellung verkauft. Aus diesen Granulaten werden dann entweder Folien, Formteile, Dosen, Becher oder Flaschen produziert. Aber auch in der Medizin ist PLA vertreten. Man findet dieses Material als vom Körper resorbierbare Schrauben, Nägel, Implantate und Platten die zur Stabilisation von Knochenbrüchen eingesetzt werden. Dieses sehr feste Material hat aber auch seine Schwachstelle, die bei 60°C liegt und das Material erweichen lässt. 
Polyhydroxybuttersäure (PHB) 
Die Polyhydrixybuttersäure ist ein Polyester, hergestellt aus erneuerbaren Rohstoffen. Es besitzt die Eigenschaften wie petrochemisch erzeugte Kunststoff Polypropylen. Dieser Kunststoff weist eine große Palette von Eigenschaften auf und ergibt in Verbindung mit weiteren Bestandteilen ein PHB- Blend. Das PHB hat seinen Schmelzpunkt bei 130°C und ist biologisch abbaubar. 
Celluloseacetate 
Celluloseacetat ist ein modifizierter Kunststoff, der aber zu den thermoplastischen Kunststoffen zählt. Es wird aus Cellulose gewonnen und ist färbbar und gut zu verarbeiten. 

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Biokompatible Kunststoffe

Biokompatible Kunststoffe nehmen, wie es der Name schon sagt, keinen negativen Einfluss auf Lebewesen in ihrer Umgebung. 

Anwendung

Es werden bestimmte Polymere zur hygienischen Herstellung medizinischer Produkte wie zum Beispiel Spritzen verwendet. Weitere Einsatzbereiche für biokompatible Kunststoffe sind Gelenkpfannen für Hüft- und Knieprothesen, Sehnen- und Bänderersatz, künstliche Herzklappen und Blutgefäße, Zahnersatz und Kontaktlinsen oder Brustimplantate.
Bereits 1950 war die Anwendung synthetischer Werkstoffe in der Medizin bekannt. Ursprünglich für ein ganz anderes Einsatzgebiet entwickelte Materialien, findet man heute im medizinischen Bereich wieder. 

Eigenschaften

Es ist sehr wichtig, dass die Materialien biokompatiblen sind und keine abstoßende Reaktion des menschlichen Körpers hervorrufen. Infektionen und Abgaben von Fremdstoffen durch den Kunststoff müssen vermieden werden, deshalb besitzen diese Kunststoffe keine Zusatzstoffe wie Weichmacher oder Stabilisatoren. Bei der Herstellung wird strengstens darauf geachtet, dass die Umgebung steril ist. 
Nach dem Einsetzen in den menschlichen Körper werden die Polymere in den biologischen Kreislauf des Körpers aufgenommen und zerfallen in ihre Bestandteile. Allerdings treten in 6-10% Fälle noch Entzündungen auf, deshalb ist die Verwendung biokompatibler Kunststoffe noch mit Risiken behaftet. 

Unterteilung der Biokompatibilität
 
Biotolerant 
Biotolerante Produkte können von einem Monat bis hin zu mehreren Jahren im Körper verweilen. Dabei kommt es zu keiner Zersetzung, keiner Zellveränderung und keiner toxische Wirkung. 
Bioinert 
 Bioinert bedeutet es kommt zu keinen chemischen und / oder biologischen Wechselwirkung zwischen dem Implantat und dem Gewebe. Ganz kann dies jedoch nicht vermieden werden, da es immer eine Wechselwirkung zwischen Gewebe und Implantat gibt, allerdings darf diese bestimmte Grenzwerte nicht überschreiten um unter die Kategorie „Bioinert“ zu fallen. 
Bioaktiv 
Bioaktiv beschreibt die Reaktion des Knochens auf das Implantat, welche eine Adhäsion vom Knochen an der Grenzschicht zum Implantat zulässt. Mittels einer Beschichtung des Implantates, kann der Werkstoff bioaktiv wirken. Das bedeutet die Beschichtung des Implantates kann sich in Knochenmaterial umwandeln. Die Verbindung ist stoffschlüssig und lässt im Vergleich zu bioinerten Werkstoffen Zugbelastung zu. 

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Elektrizität leitende Kunststoffe

Da auf Grund ihrer chemischen Struktur, Polymere gegenüber Elektrizität gute Isolatoren sind ist die Vorstellung, dass ein Kunststoff Strom leiten kann, paradox. Um eine leitende Eigenschaft wie bei Metallen zu erreichen müssen die Kettenmoleküle aufgebaut und behandelt werden.

Polymerelektronik
 
Es wird kontinuierlich an der Herstellung immer kleiner und schneller werdender Prozessoren sowie hauch dünner Bildschirme geforscht. Zur Herstellung benötigt man ein Material, welches leicht zu verarbeiten ist und ein hierfür entwickeltes, leitfähiges Polymer. Die Struktur eines solches Polymeren zeigt konjugierte Polymerhauptketten auf, welche durch abwechselnde Einfach- und Doppelbindungen entstehen. Dadurch bekommt der Kunststoff Halbleitereigenschaften und nach einer chemischen Dotierung sogar die Eigenschaft der Leitfähigkeit.

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