Holz-Sorten

Einleitung
Uns sind etwa 60.000 Holzgewächse bekannt von denen ca. 300 gewerblich genutzt werden. Man unterscheidet zwischen Nadel- und Laubhölzern.
Uns sind etwa 60.000 Holzgewächse bekannt von denen ca. 300 gewerblich genutzt werden. Man unterscheidet zwischen Nadel- und Laubhölzern.

Nadelhölzer
Nadelhölzer sind älter als Laubbäume und erkennbar durch ihre Zapfen, die sie tragen. Sie sind als Weichhölzer bekannt, sind hell gefärbt und preiswerter als Laubhölzer. Daher werden sie auch zur Papierherstellung verwendet. Zu den bekanntesten Nadelhölzern zählen Tanne, Fichte, Kiefer, Lärche, Eibe und der Wachholder
Nadelhölzer sind älter als Laubbäume und erkennbar durch ihre Zapfen, die sie tragen. Sie sind als Weichhölzer bekannt, sind hell gefärbt und preiswerter als Laubhölzer. Daher werden sie auch zur Papierherstellung verwendet. Zu den bekanntesten Nadelhölzern zählen Tanne, Fichte, Kiefer, Lärche, Eibe und der Wachholder

Europäische Nadelhölzer
Eibe (EIB)
Das Holz der Eibe ist ziemlich hart, zäh und elastisch. Es ist gut trocken und weist keine Harzkanäle auf. Eibenholz ist beständig gegen Witterung und Pilzbefall. Verwendet wird dieses Holz weitgehend in der Schnitzerei und Bildhauerei, für Messwerkzeuge, Musikinstrumente und bedingt für Deckfurniere.
Fichte (FI)
Fichtenholz ist weich bis mittelhart, fest und elastisch. Es ist wie die Eibe gut zu trocknen und hat ein gutes Stehvermögen. Fichtenholz ist leicht zu verarbeiten und gut zu beizen. Es wird für Tischler- und Bautischlerarbeiten, Holzwerkstoffe, Schälfurniere und Papierherstellung eingesetzt.
Kiefer (KI)
Kiefernholz ist als nicht ganz so hart und eher leicht zu bewerten. Es ist sehr gut zu trocknen und leicht zu verarbeiten. Vor dem beizen muss man das Holz entharzen. Kiefernholz wird überwiegend für die Möbel- und Bautischlerarbeiten als auch für Fuß- und Parkettböden, Furniere und Holzwerkzeugen.
Lärche (LA)
Das Holz der Lärche ist nicht ganz so hart und schwer, es ist elastisch und sehr fest. Lärchenholz ist gut zu trocknen und leicht zu verarbeiten. Vor dem beizen muss auch dieses Holz entharzt werden.
Tanne (TA)
Tannenholz ist ein sehr weiches Holz und mäßig leicht. Es ist gut trocknen, leicht zu verarbeiten, gut zum beizen und imprägnieren.
Weymouthskiefer (KIW)
Das Holz ist ziemlich leicht und weich. Es hat ein gutes Stehvermögen, ist gut zu trocknen und leicht zu bearbeiten. Allerdings ist das Weymouthskieferholz schwer zu beizen und imprägnieren. Es wird im Modellbau verwendet und bedingt als Bauholz.
Zirbelkiefer (KIZ)
Zirbelkiefer ist ein weiches und leichtes Holz, es ist elastisch und fest. Zirbelkiefer weist ein gutes Stehvermögen auf und ist leicht zu trocknen. Das Holz ist leicht zu verarbeiten, allerdings schlecht zu beizen und imprägnieren.
Eibe (EIB)
Das Holz der Eibe ist ziemlich hart, zäh und elastisch. Es ist gut trocken und weist keine Harzkanäle auf. Eibenholz ist beständig gegen Witterung und Pilzbefall. Verwendet wird dieses Holz weitgehend in der Schnitzerei und Bildhauerei, für Messwerkzeuge, Musikinstrumente und bedingt für Deckfurniere.
Fichte (FI)
Fichtenholz ist weich bis mittelhart, fest und elastisch. Es ist wie die Eibe gut zu trocknen und hat ein gutes Stehvermögen. Fichtenholz ist leicht zu verarbeiten und gut zu beizen. Es wird für Tischler- und Bautischlerarbeiten, Holzwerkstoffe, Schälfurniere und Papierherstellung eingesetzt.
Kiefer (KI)
Kiefernholz ist als nicht ganz so hart und eher leicht zu bewerten. Es ist sehr gut zu trocknen und leicht zu verarbeiten. Vor dem beizen muss man das Holz entharzen. Kiefernholz wird überwiegend für die Möbel- und Bautischlerarbeiten als auch für Fuß- und Parkettböden, Furniere und Holzwerkzeugen.
Lärche (LA)
Das Holz der Lärche ist nicht ganz so hart und schwer, es ist elastisch und sehr fest. Lärchenholz ist gut zu trocknen und leicht zu verarbeiten. Vor dem beizen muss auch dieses Holz entharzt werden.
Tanne (TA)
Tannenholz ist ein sehr weiches Holz und mäßig leicht. Es ist gut trocknen, leicht zu verarbeiten, gut zum beizen und imprägnieren.
Weymouthskiefer (KIW)
Das Holz ist ziemlich leicht und weich. Es hat ein gutes Stehvermögen, ist gut zu trocknen und leicht zu bearbeiten. Allerdings ist das Weymouthskieferholz schwer zu beizen und imprägnieren. Es wird im Modellbau verwendet und bedingt als Bauholz.
Zirbelkiefer (KIZ)
Zirbelkiefer ist ein weiches und leichtes Holz, es ist elastisch und fest. Zirbelkiefer weist ein gutes Stehvermögen auf und ist leicht zu trocknen. Das Holz ist leicht zu verarbeiten, allerdings schlecht zu beizen und imprägnieren.

Laubhölzer
Laubhölzer
weisen eine komplexere Struktur auf als Nadelhölzer und sind härter. Allerdings
gibt es auch Ausnahmen wie zum Beispiel das sehr weiche Balsaholz, welches
botanisch zu den Harthölzern zählt.

Europäische Laubhölzer
Ahorn (AH)
Das Ahornholz zählt zu den mittelschweren, mäßig harten Laubhölzern. Es schwindet mäßig und weist ein gutes Stehvermögen auf. Allerdings neigt es zu reißen und trocknet eher langsam. Es wird für Furniere, Holzwaren, Haushaltsgeräte und Musikinstrumente verwendet.
Birke (BI)
Birkenholz ist hart, zäh, schwer und elastisch. Es trocknet besser als Ahornholz und ist gut zu verarbeiten. Eingesetzt wird Birkenholz für Tische, Stühle, Parkettböden, Holzgegenstände und Furnierholz.
Birnbaum (BB)
Dieses Holz ist hart, zäh und weniger elastisch. Es ist schwer zu trocken, neigt zu reißen und ist nur bedingt gut zu verarbeiten. Birnbaumholz wird weitgehend für Furniere für den Möbel- und Innenausbau verwendet.
Eiche (EL)
Das Eichenholz ist hart, mittelschwer, elastisch und fest. Es hat ein gutes Stehvermögen aber trocknet langsam. Das Holz der Eiche ist gut zu verarbeiten und wird für Innen- und Außenarbeiten sowie für Parkettböden, Möbel und für den Brückenbau eingesetzt.
Erle (ER)
Das Holz der Erle ist weich, leicht und gut zu trocknen. Es dient als Ersatz für Nußbaumholz. Verwender wird diese Art Holz für den Modelltischlerarbeiten, Möbel, Musikinstrumente, Bilderleisten und Holzwerkzeuge.
Esche (ES)
Esche ist ein Holz das hart, schwer, fest, zäh und biegsam ist. Es ist gut zu verarbeiten aber trocknet nur mäßig. Wagen- und Karosseriebauer verwenden dieses Holz gerne.
Hain- oder Weißbuche (HB)
Ein sehr hartes und schweres Holz ist das der Hain- oder Weißbuche. Das Holz schwindet beim trocken stark. Es reißt und wirft sich und ist daher schwer zu verarbeiten. Einsatzgebiete für dieses Holz sind Hobelbohlen, Werkzeughefte, Hammer- und Werkzeugstifte.
Kirschbaum (KB)
Das Kirschbaumholz ist mittelschwer, hart, fest und schwindet und reißt wenig. Furniere für Innenausbau und Möbel sowie Musikinstrumente werden gerne aus Kirschbaumholz gefertigt.
Linde (LI)
Dieses Holz ist leicht, weich und zäh. Es ist nur bedingt gut zu trocken, aber gut zu verarbeiten. Es wird für Schnitz- und Drechslerarbeiten, Kunstglieder, Zeichentische, Sperrfurniere und Blindholz verwendet.
Nußbaum (NB)
Nußbaumholz ist hart, schwer und zäh. Es schwindet nur wenig und hat ein gutes Stehvermögen. Das Holz trocknet nur mäßig und ist nicht ganz so gut zu verarbeiten. Nußbaumholz wird für Möbel und Innenausbau, Parkettböden und Deckfurniere eingesetzt.
Pappel (PA)
Pappelholz ist ein sehr weiches und leichtes Holz. Es ist porös, schwindet nur wenig und neigt zum werfen. Es ist nur bedingt gut zu trocknen, aber leicht zu verarbeiten. Zeichentische, Kunstglieder, Zündhölzer, Möbel und Papier können aus Pappelholz sein.
Platane (PLT)
Das Holz der Platane ist schwer, ziemlich hart und elastisch. Es schwindet stark, hat ein schlechtes Stehvermögen und ist nur mäßig gut zu verarbeiten. Eingesetzt wird es als Ausstattungsholz, für Massivholzmöbel oder Deckfurniere.
Rotbuch (BU)
Ein hartes, schweres und festes Holz, welches sehr stark schwindet und nur ein geringes Stehvermögen hat. Es neigt zum Reißen und muss langsam getrocknet werden. Rotbuchholz ist leicht zu verarbeiten du wird für Möbel, Biegeholz, Treppen, Parkettböden, Sperrholz und Maschinen- und Karosseriebau eingesetzt.
Roßkastanie (KA)
Dieses Holz ist weich, mittelschwer und schwindet nur wenig. Es ist gut zu trocknen, aber allerdings nur mäßig zu verarbeiten. Verwendet wird Roßkastanienholz für Drechsler- und Schnitzerarbeiten, orthopädische Geräte, für den Klavierbau und als Blindholz.
Rüster oder Ulme (RU)
Holz von der Rüster oder Ulme ist mäßig hart, schwer, fest und hat ein gutes Stehvermögen. Das Holz ist langsam zu trocknen und neigt zum reißen. Hergestellt werden aus diesem Holz Furniere, Möbel, Sportgeräte und Fuß- und Parkettböden.
Ahorn (AH)
Das Ahornholz zählt zu den mittelschweren, mäßig harten Laubhölzern. Es schwindet mäßig und weist ein gutes Stehvermögen auf. Allerdings neigt es zu reißen und trocknet eher langsam. Es wird für Furniere, Holzwaren, Haushaltsgeräte und Musikinstrumente verwendet.
Birke (BI)
Birkenholz ist hart, zäh, schwer und elastisch. Es trocknet besser als Ahornholz und ist gut zu verarbeiten. Eingesetzt wird Birkenholz für Tische, Stühle, Parkettböden, Holzgegenstände und Furnierholz.
Birnbaum (BB)
Dieses Holz ist hart, zäh und weniger elastisch. Es ist schwer zu trocken, neigt zu reißen und ist nur bedingt gut zu verarbeiten. Birnbaumholz wird weitgehend für Furniere für den Möbel- und Innenausbau verwendet.
Eiche (EL)
Das Eichenholz ist hart, mittelschwer, elastisch und fest. Es hat ein gutes Stehvermögen aber trocknet langsam. Das Holz der Eiche ist gut zu verarbeiten und wird für Innen- und Außenarbeiten sowie für Parkettböden, Möbel und für den Brückenbau eingesetzt.
Erle (ER)
Das Holz der Erle ist weich, leicht und gut zu trocknen. Es dient als Ersatz für Nußbaumholz. Verwender wird diese Art Holz für den Modelltischlerarbeiten, Möbel, Musikinstrumente, Bilderleisten und Holzwerkzeuge.
Esche (ES)
Esche ist ein Holz das hart, schwer, fest, zäh und biegsam ist. Es ist gut zu verarbeiten aber trocknet nur mäßig. Wagen- und Karosseriebauer verwenden dieses Holz gerne.
Hain- oder Weißbuche (HB)
Ein sehr hartes und schweres Holz ist das der Hain- oder Weißbuche. Das Holz schwindet beim trocken stark. Es reißt und wirft sich und ist daher schwer zu verarbeiten. Einsatzgebiete für dieses Holz sind Hobelbohlen, Werkzeughefte, Hammer- und Werkzeugstifte.
Kirschbaum (KB)
Das Kirschbaumholz ist mittelschwer, hart, fest und schwindet und reißt wenig. Furniere für Innenausbau und Möbel sowie Musikinstrumente werden gerne aus Kirschbaumholz gefertigt.
Linde (LI)
Dieses Holz ist leicht, weich und zäh. Es ist nur bedingt gut zu trocken, aber gut zu verarbeiten. Es wird für Schnitz- und Drechslerarbeiten, Kunstglieder, Zeichentische, Sperrfurniere und Blindholz verwendet.
Nußbaum (NB)
Nußbaumholz ist hart, schwer und zäh. Es schwindet nur wenig und hat ein gutes Stehvermögen. Das Holz trocknet nur mäßig und ist nicht ganz so gut zu verarbeiten. Nußbaumholz wird für Möbel und Innenausbau, Parkettböden und Deckfurniere eingesetzt.
Pappel (PA)
Pappelholz ist ein sehr weiches und leichtes Holz. Es ist porös, schwindet nur wenig und neigt zum werfen. Es ist nur bedingt gut zu trocknen, aber leicht zu verarbeiten. Zeichentische, Kunstglieder, Zündhölzer, Möbel und Papier können aus Pappelholz sein.
Platane (PLT)
Das Holz der Platane ist schwer, ziemlich hart und elastisch. Es schwindet stark, hat ein schlechtes Stehvermögen und ist nur mäßig gut zu verarbeiten. Eingesetzt wird es als Ausstattungsholz, für Massivholzmöbel oder Deckfurniere.
Rotbuch (BU)
Ein hartes, schweres und festes Holz, welches sehr stark schwindet und nur ein geringes Stehvermögen hat. Es neigt zum Reißen und muss langsam getrocknet werden. Rotbuchholz ist leicht zu verarbeiten du wird für Möbel, Biegeholz, Treppen, Parkettböden, Sperrholz und Maschinen- und Karosseriebau eingesetzt.
Roßkastanie (KA)
Dieses Holz ist weich, mittelschwer und schwindet nur wenig. Es ist gut zu trocknen, aber allerdings nur mäßig zu verarbeiten. Verwendet wird Roßkastanienholz für Drechsler- und Schnitzerarbeiten, orthopädische Geräte, für den Klavierbau und als Blindholz.
Rüster oder Ulme (RU)
Holz von der Rüster oder Ulme ist mäßig hart, schwer, fest und hat ein gutes Stehvermögen. Das Holz ist langsam zu trocknen und neigt zum reißen. Hergestellt werden aus diesem Holz Furniere, Möbel, Sportgeräte und Fuß- und Parkettböden.

Tropenhölzer
Unter Tropenhölzer versteht man Holzarten mit sehr guten Eigenschaften aus den tropischen und subtropischen Regionen wie zum Beispiel das Mahagoniholz. Die Bezeichnung Tropenhölzer ist eine eher ergänzende Bezeichnung zu den Nadel- und Laubhölzer. Die Hölzer sind auf Grund ihrer guten Beständigkeit gegen Witterung, Pilz und Insektenbefall und dessen Optik sehr beliebt.
Unter Tropenhölzer versteht man Holzarten mit sehr guten Eigenschaften aus den tropischen und subtropischen Regionen wie zum Beispiel das Mahagoniholz. Die Bezeichnung Tropenhölzer ist eine eher ergänzende Bezeichnung zu den Nadel- und Laubhölzer. Die Hölzer sind auf Grund ihrer guten Beständigkeit gegen Witterung, Pilz und Insektenbefall und dessen Optik sehr beliebt.

Holzwerkstoffe
Massivhölzer
Massivhölzer werden auch als Vollhölzer bezeichnet. Sie werden aus Rohholz gewonnen und haben die Eigenschaften und Farbigkeit des natürlichen Ausgangsmaterials.
Pressvollholz
Pressvollholz wird meist aus Laubhölzern hergestellt. Seine Struktur wird mittels von Wärme und Druck verdichtet und ist daher ein hochfestes Material.
Formvollhölzer
Wird zur Herstellung gekrümmter Teile verwendet. Das Holz wird mit Dampf behandelt und anschließend gestaucht.
Tränkvollhölzer
Um die mechanischen und elektrischen Eigenschaften des Holzes zu verbessern, wird es in Kunstharz getränkt.
Verbundplatten
Verbundplatten sind Sperrholzplatten, die aus einer Mittellage und zwei Absperrdecklagen bestehen. Die Decklagen können aus unterschiedlichen Materialien hergestellt werden und sind so gerichtet dass sie eine Sperrfunktion gegenüber dem Kern haben. Diese Platten werden in folgenden Bereichen überwiegend eingesetzt: Möbelbau, Türen, Böden, Innenausstattung, Boots- und Schiffbau.
Holzspahn- und Holzfaserplatten
Die Holzspann- und Holzfaserplatten werden wie es der Name schon sagt aus Spänen und Fasern hergestellt. Die Kombination von Wärme und Druck und die Zugabe von Kunstharzbinder erzeugen sehr formstabile Platten. Die Plattendichte ist über den Druck einstellbar. Der Rohstoff besteht aus Abfallholz oder günstigen Holz, wodurch auch der Kaufpreis preisgünstiger wird. Durch den Einsatz von Harz sind die Platten nicht anfällig für Schimmel- und Pilzbefall. Die Platten werden für den Möbelbau, Trennwände, Türen und Fußböden eingesetzt.
Mitteldichte Faserplatten (MDF)
Für die Herstellung werden günstige Holzarten, überwiegen Nadelhölzer, verwendet. Die Fasern werden mittels Wärme und Druck und unter Einsatz eines synthetischen Klebstoffes miteinander verbunden. Es entsteht ein in allen Richtungen gleich homogenes Gefüge. Die fertigen Platten sind leicht zu verarbeiten, allerdings auch sehr spröde. Eine weitere nicht ganz positive Eigenschaft der Platten ist, dass sie aufquellen wenn sie mit Wasser in Verbindung kommen. Die Faserplatten werden in verschiedenen Farben zum Kauf angeboten und werden überwiegend für die Herstellung von Bilderrahmen und Möbel eingesetzt.
Massivhölzer
Massivhölzer werden auch als Vollhölzer bezeichnet. Sie werden aus Rohholz gewonnen und haben die Eigenschaften und Farbigkeit des natürlichen Ausgangsmaterials.
Pressvollholz
Pressvollholz wird meist aus Laubhölzern hergestellt. Seine Struktur wird mittels von Wärme und Druck verdichtet und ist daher ein hochfestes Material.
Formvollhölzer
Wird zur Herstellung gekrümmter Teile verwendet. Das Holz wird mit Dampf behandelt und anschließend gestaucht.
Tränkvollhölzer
Um die mechanischen und elektrischen Eigenschaften des Holzes zu verbessern, wird es in Kunstharz getränkt.
Verbundplatten
Verbundplatten sind Sperrholzplatten, die aus einer Mittellage und zwei Absperrdecklagen bestehen. Die Decklagen können aus unterschiedlichen Materialien hergestellt werden und sind so gerichtet dass sie eine Sperrfunktion gegenüber dem Kern haben. Diese Platten werden in folgenden Bereichen überwiegend eingesetzt: Möbelbau, Türen, Böden, Innenausstattung, Boots- und Schiffbau.
Holzspahn- und Holzfaserplatten
Die Holzspann- und Holzfaserplatten werden wie es der Name schon sagt aus Spänen und Fasern hergestellt. Die Kombination von Wärme und Druck und die Zugabe von Kunstharzbinder erzeugen sehr formstabile Platten. Die Plattendichte ist über den Druck einstellbar. Der Rohstoff besteht aus Abfallholz oder günstigen Holz, wodurch auch der Kaufpreis preisgünstiger wird. Durch den Einsatz von Harz sind die Platten nicht anfällig für Schimmel- und Pilzbefall. Die Platten werden für den Möbelbau, Trennwände, Türen und Fußböden eingesetzt.
Mitteldichte Faserplatten (MDF)
Für die Herstellung werden günstige Holzarten, überwiegen Nadelhölzer, verwendet. Die Fasern werden mittels Wärme und Druck und unter Einsatz eines synthetischen Klebstoffes miteinander verbunden. Es entsteht ein in allen Richtungen gleich homogenes Gefüge. Die fertigen Platten sind leicht zu verarbeiten, allerdings auch sehr spröde. Eine weitere nicht ganz positive Eigenschaft der Platten ist, dass sie aufquellen wenn sie mit Wasser in Verbindung kommen. Die Faserplatten werden in verschiedenen Farben zum Kauf angeboten und werden überwiegend für die Herstellung von Bilderrahmen und Möbel eingesetzt.

Furniere
Furniere sind dünne Holzwerkstoffe, welche vom Baumstamm geschält werden. Sie werden für die Herstellung von Lagenholz oder für dekorative Zwecke eingesetzt. Nach dem Einsatzgebiet wird zwischen Deck-, Absperr- und Unterfurnier unterschieden. Deckfurniere werden meist als Dekoroberfläche oder zur Verstärkung von Holzplatten verwendet. Die Absperrfurniere werden auf Holzplatten aufgeleimt um das „Arbeiten“ des Holzes zu vermeiden. Die Unterfurniere werden unter den Deckfurnieren angebracht, um Risse zu vermeiden.
Furniere sind dünne Holzwerkstoffe, welche vom Baumstamm geschält werden. Sie werden für die Herstellung von Lagenholz oder für dekorative Zwecke eingesetzt. Nach dem Einsatzgebiet wird zwischen Deck-, Absperr- und Unterfurnier unterschieden. Deckfurniere werden meist als Dekoroberfläche oder zur Verstärkung von Holzplatten verwendet. Die Absperrfurniere werden auf Holzplatten aufgeleimt um das „Arbeiten“ des Holzes zu vermeiden. Die Unterfurniere werden unter den Deckfurnieren angebracht, um Risse zu vermeiden.

Lagenholz
Lagenholz entsteht aus einzelnen Furnierschichten, die zu Platten verleimt werden. Durch die Verdichtung und den zwischen den einzelnen Schichten liegenden Leim weist das Holz eine höhere Festigkeit auf.
Lagenholz- Furnierplatten (Sperrholz)
Zur Herstellung von Lagenholz- Furnierplatten werden Schälfurniere mittels Wärme und Druck kreuzweise miteinander verleimt. Die äußeren Schichten müssen immer in die gleiche Richtung verlaufen, deshalb sind Furnierplatten immer von ungerader Zahl und mindestens dreischichtig. Der Name Sperrholz kommt daher, dass das Holz durch die Verkreuzungen am „arbeiten“ gehindert wird.
Besondere Furnierplatten
In dem man die Furnierplatten speziell veredelt kann man sie für besondere Anwendungsgebiete nutzen. So kann man die Platten zum Beispiel so beschichten dass sie feuerfest, antirutschfest oder wasserabweisend sind. Werden die Furnierplatten in Kunstharz getaucht so erhalten sie eine wesentlich höhere Festigkeit und können dann im Bau- und Transportwesen verwendet werden.
Multiplexplatten
Bei Multiplexplatten wird eine größere Anzahl von Furnierplatten miteinander verbunden und können bis zu 80 mm dick sein. Derzeit werden die Multiplexplatten für den Modell- und Werkzeugbau oder zur Möbelherstellung verwendet. In Zukunft sollen die Platten aber auch als Dämmung zum Einsatz kommen.
Lagenholz- Schichtholz
Die einzelnen Schichten werden hier nicht verkreuzt sondern gleichgerichtet miteinander verbunden, wodurch sich die Festigkeit in Faserrichtung deutlich verbessert. In etwa 15% der Lagen werden für die Zugfestigkeit in Querrichtung eingearbeitet.
Lagenholz- Besonderes Schichtholz
Es gibt auch besondere Schichthölzer, die neu entwickelt worden sind und mit besonders guten Eigenschaften glänzen. Sie zählen zu einer Gruppe von Holzwerkstoffen, die für den Einsatz von Vollholz entwickelt worden sind.
Lagenholz Kunstharzpressholz
Kunstharzpressholz soll ein Ersatz zu Metallwerkstoffen darstellen. Die Festigkeitswerte erhält man in dem man unter Druck und hoher Temperatur dem Holz Polymerharz beifügt. Das Harz schließt die Poren des Holzes und verbindet die Zellwände. Durch das Harz sieht das Holz wie braun gefärbt aus und der Einfluss des Druckes ist die Oberfläche sehr glatt.
Lagenholz entsteht aus einzelnen Furnierschichten, die zu Platten verleimt werden. Durch die Verdichtung und den zwischen den einzelnen Schichten liegenden Leim weist das Holz eine höhere Festigkeit auf.
Lagenholz- Furnierplatten (Sperrholz)
Zur Herstellung von Lagenholz- Furnierplatten werden Schälfurniere mittels Wärme und Druck kreuzweise miteinander verleimt. Die äußeren Schichten müssen immer in die gleiche Richtung verlaufen, deshalb sind Furnierplatten immer von ungerader Zahl und mindestens dreischichtig. Der Name Sperrholz kommt daher, dass das Holz durch die Verkreuzungen am „arbeiten“ gehindert wird.
Besondere Furnierplatten
In dem man die Furnierplatten speziell veredelt kann man sie für besondere Anwendungsgebiete nutzen. So kann man die Platten zum Beispiel so beschichten dass sie feuerfest, antirutschfest oder wasserabweisend sind. Werden die Furnierplatten in Kunstharz getaucht so erhalten sie eine wesentlich höhere Festigkeit und können dann im Bau- und Transportwesen verwendet werden.
Multiplexplatten
Bei Multiplexplatten wird eine größere Anzahl von Furnierplatten miteinander verbunden und können bis zu 80 mm dick sein. Derzeit werden die Multiplexplatten für den Modell- und Werkzeugbau oder zur Möbelherstellung verwendet. In Zukunft sollen die Platten aber auch als Dämmung zum Einsatz kommen.
Lagenholz- Schichtholz
Die einzelnen Schichten werden hier nicht verkreuzt sondern gleichgerichtet miteinander verbunden, wodurch sich die Festigkeit in Faserrichtung deutlich verbessert. In etwa 15% der Lagen werden für die Zugfestigkeit in Querrichtung eingearbeitet.
Lagenholz- Besonderes Schichtholz
Es gibt auch besondere Schichthölzer, die neu entwickelt worden sind und mit besonders guten Eigenschaften glänzen. Sie zählen zu einer Gruppe von Holzwerkstoffen, die für den Einsatz von Vollholz entwickelt worden sind.
Lagenholz Kunstharzpressholz
Kunstharzpressholz soll ein Ersatz zu Metallwerkstoffen darstellen. Die Festigkeitswerte erhält man in dem man unter Druck und hoher Temperatur dem Holz Polymerharz beifügt. Das Harz schließt die Poren des Holzes und verbindet die Zellwände. Durch das Harz sieht das Holz wie braun gefärbt aus und der Einfluss des Druckes ist die Oberfläche sehr glatt.

Hartfaserplatten (HDF)
Die Hartfaserplatten sind stärker verdichtet und stabiler als die MDF- Platten. Sie fasern an den Rändern weniger stark aus und sind beständiger gegen den Einfluss von Feuchtigkeit, allerdings sind sie auch kostenintensiver als die MDF- Platten.
Die Hartfaserplatten sind stärker verdichtet und stabiler als die MDF- Platten. Sie fasern an den Rändern weniger stark aus und sind beständiger gegen den Einfluss von Feuchtigkeit, allerdings sind sie auch kostenintensiver als die MDF- Platten.

OSB-
Platten (oriented strand board)
Diese Platten werden aus Spänen hergestellt um die Ausnutzung der Resthölzer zu erhöhen. In etwa 3-5 Schichten sind in einer Platte enthalten. Sie weisen ein geringes Gewicht auf und haben eine beinahe so hohe Biegefestigkeit wie MDF- Platten. OSB-Platten werden für die Füllung von Wandkonstruktionen und Fußbodenbeläge verwendet.
Diese Platten werden aus Spänen hergestellt um die Ausnutzung der Resthölzer zu erhöhen. In etwa 3-5 Schichten sind in einer Platte enthalten. Sie weisen ein geringes Gewicht auf und haben eine beinahe so hohe Biegefestigkeit wie MDF- Platten. OSB-Platten werden für die Füllung von Wandkonstruktionen und Fußbodenbeläge verwendet.

Formspannbeläge
Wenn das Holz noch die breiförmige Konsistenz hat, kann man es wie Kunststoffspritzguss in eine dreidimensionale Form bringen.
Wenn das Holz noch die breiförmige Konsistenz hat, kann man es wie Kunststoffspritzguss in eine dreidimensionale Form bringen.

