Metall-Phänomene

Metallschaum
Metallschaum besitzt die Steifigkeit von Metallen aber auch die Leichtigkeit eines Naturschaums. Er kommt häufig bei Leichtbauten zum Einsatz. In der Autoindustrie glänzt er nicht nur durch seine Leichtigkeit, sonder auch durch sein Energieabsorptionsvermögen wodurch er als Crashschutz eingesetzt werden kann. Außerdem weist Metallschaum gute Dämpfungseigenschaften sowie Schall- und Wärmeabsorptionsvermögen auf. Metallschaum aus Aluminium hat eine so geringe Dichte, dass er im Wasser schwimmt. Hergestellt wird der Schaum mit Metallpulver und Metallhydrid, welches vermischt und durch pressen verdichtet wird. Dann wird das verdichtete Material auf eine Temperatur oberhalb des Schmelzpunktes des Metalls erhitzt. Das Gemenge wird aufgeschäumt durch das Titandihydid, welches gasförmigen Sauerstoff freisetzt.

Metallische Gläser
Metallische Gläser entstehen durch ein schnelles Abkühlen der Schmelze. Das Metall hat nicht genügend Zeit um seine normale strukturierte Anordnung anzunehmen und erstarrt in einem amorphen Zustand, wodurch sich seine Eigenschaften ergeben. Metallische Gläser weisen eine geringe Dichte auf, sind hochfest und besitzen eine hohe Zugfestigkeit. Wird das Material einer Temperatur von über 500°C aufgesetzt, so findet eine Entglasung statt. Das heißt das Material geht von einem amorphen in einen kristallinen Zustand über.
Metallische Gläser entstehen durch ein schnelles Abkühlen der Schmelze. Das Metall hat nicht genügend Zeit um seine normale strukturierte Anordnung anzunehmen und erstarrt in einem amorphen Zustand, wodurch sich seine Eigenschaften ergeben. Metallische Gläser weisen eine geringe Dichte auf, sind hochfest und besitzen eine hohe Zugfestigkeit. Wird das Material einer Temperatur von über 500°C aufgesetzt, so findet eine Entglasung statt. Das heißt das Material geht von einem amorphen in einen kristallinen Zustand über.

Warum ist Metall bei Raumtemperatur kalt?
Metalle sind bei Raumtemperatur nicht wirklich kälter als andere Materialien, es fühlt sich nur so an. Die Begründung liegt darin dass Metalle gute Wärmeleiter sind und daher die Wärme von der Haut direkt ableiten.
Metalle sind bei Raumtemperatur nicht wirklich kälter als andere Materialien, es fühlt sich nur so an. Die Begründung liegt darin dass Metalle gute Wärmeleiter sind und daher die Wärme von der Haut direkt ableiten.

Formgedächnislegierung
Formgedächnislegierungen oder auch Memorymetalle speichern eine frühere Formgebung ab, welche sie nach nochmaliger Verformung wieder abrufen können. Diese Funktion beruht auf der temperaturabhängigen Gitterumwandlung zweier verschiedener Kristallstrukturen eines Werkstoffes. Zu den Memorymetallen gehören Nickel-, Titan-, Kupfer- und Zinklegierungen. Man unterscheidet zwischen Zweiweg- Memory- Effekt und Einweg- Memory- Effekt. Metalle mit dem Einwegeffekt können sich nur einmalig an ihre Ursprüngliche Form zurück besinnen, während Metalle mit Zweiwegeffekt den mehrfachen Formwechsel möglich machen.
Formgedächnislegierungen oder auch Memorymetalle speichern eine frühere Formgebung ab, welche sie nach nochmaliger Verformung wieder abrufen können. Diese Funktion beruht auf der temperaturabhängigen Gitterumwandlung zweier verschiedener Kristallstrukturen eines Werkstoffes. Zu den Memorymetallen gehören Nickel-, Titan-, Kupfer- und Zinklegierungen. Man unterscheidet zwischen Zweiweg- Memory- Effekt und Einweg- Memory- Effekt. Metalle mit dem Einwegeffekt können sich nur einmalig an ihre Ursprüngliche Form zurück besinnen, während Metalle mit Zweiwegeffekt den mehrfachen Formwechsel möglich machen.

